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Freitag, 17. und Samstag, 18. November 2006
im HAU 1, Berlin
Stresemannstr. 29
10963 Berlin
Konzept und Bühne:
Hannah Hurtzig
Projektleitung:
GundaZeeb
Projektassistenz:
Anja Lindner
Technische Leitung:
Ingo Ruggenthaler
Filmdokumentation:
Lisa Boeffgen
Interviewer:
Ronald Düker, Stefanie Peter, Siegmar Zacharias
Hospitanten: Mareike Holtz, Juliane Männel
Hosts und Hostessen:
Hanka Boldemann, Mareike Holtz, Henriette Huppmann, Nele Jahnke, Juliane
Männel, Wladimir Miller, Sibah Pomplun, Verena Ries, Daniela Schöler,
Inga Schonlau, Julia Schreiner, Nicole Schuchardt
Grafik: Max Grambihler
Übersetzung: Richard Pfennig, Gunda Zeeb
Druck: Druckerei Conrad GmbH
Fotos: Thomas Aurin, Jürgen Baumann, Basia Weibel
Mit Dank an:
Joseph Vogl, Helmut Müller-Sievers, Doris Dziersk, Nele Hertling,
Zeitzeugenbörse e.V., Dr. Mechthild Borries-Knopp, Christine von
Arnim, Carena Schlewitt und Matthias Lilienthal (HAU)
Der Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen ist
ein Projekt der Mobilen Akademie am HAU
(Hebbel am Ufer).
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Mobile Akademie
c/o Hebbel am Ufer,
Stresemannstr. 29
10963 Berlin
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dänisch, deutsch,
englisch, französisch,
norwegisch, polnisch,
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bosnisch, türkisch,
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Schwarzmarkt für nützliches Wissen
und Nicht-Wissen
It's a Bird! It's a Plane! It's Superman...
amerikanische Nahaufnahmen in 440 Dialogen.

Experten und Klienten im Gespräch, Hebbel
am Ufer, Foto: Thomas Aurin
Das Bild, das wir von Amerika haben ist: zu groß. Zu groß sind
nicht nur die Dimensionen des Landes, die Vielfalt seiner Bewohner,
Gepflogenheiten und Institutionen, zu groß sind auch die Vorurteile,
ein vermeintliches und oft ungeprüftes Wissen über ein Land, das
uns gleichzeitig zu nah und zu fern ist.
Der Schwarzmarkt zersplittert das Panoramabild in 400 Wissenspartikel,
die die Besucher und Klienten sich selbst wieder zusammensetzen
können. Es geht weniger um ein neues Amerika-Bild, sondern um Ansichten
einer Lebensform, die selbst immer wieder die Tendenz hat, sich
unscharf – mythisch, sprachlos, selbstbezogen – darzustellen.
Der SCHWARZMARKT versteht sich als Recherche über das Lernen und
Verlernen und etabliert einen temporären Schau- und Produktionsraum,
in dem erzählerische Formate der Wissensvermittlung ausprobiert
und präsentiert werden. Die Installation imitiert bekannte Orte
der Wissensvermittlung wie das Archiv und den Lesesaal, kombiniert
mit Kommunikationssituationen wie sie vom Markt, der Börse, von
Beratungs- und Dienstleistungsgesprächen bekannt sind. Im Schwarzmarkt
können Sie einen Experten für eine halbe Stunde zum Privatdialog
buchen, oder Sie beobachten und verfolgen das Geschehen auf den
6 Kanälen im SCHWARZRADIO. Jeder Schwarzmarkt präsentiert ein anderes
Thema.
Buchung:
Buchen Sie einen Experten für eine halbe Stunde zu einem privaten
Dialog für 3 €. Sie können aus insgesamt 400 Expertenangeboten
an diesen beiden Abenden wählen. Fast alle Gespräche können sowohl
auf deutsch wie auf englisch gebucht werden.

Der Check-In im HAU I, Foto: Thomas Aurin
Check-In ab 18.30
Der Check-In öffnet schon ab 18.30h und ist durchgehend geöffnet.
Sie haben zu jeder halben Stunde fortlaufend die Möglichkeit, sich
zur jeweils neuen Runde einzubuchen.
SCHWARZRADIO
Sie können ausgewählte Dialoge zwischen Experten und Klienten über
Kopfhörer im SCHWARZ-RADIO verfolgen. Das Schwarzradio bietet Dialoge
auf 6 Kanälen an (deutsch/englisch).
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Parallel zum Schwarzmarkt fand das unten angekündigte Gespräch
statt:
KIOSK für nützliches Wissen
Hans Ulrich Gumbrecht im Gespräch mit Joseph Vogl
18. November, 21.00 - 23.00 Uhr, HAU I

Auf den Leinwänden die Gesprächspartner
Hans Ulrich Gumbrecht (links) und Joseph Vogl, im Hintergrund das
Publikum im Hebbel am Ufer, HAU I, Foto: Thomas Aurin
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